Ratgeber für Arbeitgeber

IT-Fachkräftemangel Schweiz: Zahlen und Folgen für Arbeitgeber

Die Schweiz zählte 2024 rund 266'000 ICT-Beschäftigte und braucht bis 2033 laut ICT-Berufsbildung Schweiz 54'400 zusätzliche Fachkräfte, die weder Bildungssystem noch Zuwanderung liefern. Gleichzeitig meldet der Fachkräftemangel-Index für Informatikberufe seit 2024 eine Entspannung, und diese Seite ordnet beide Befunde für Ihre Rekrutierung ein.

Wie gross der Mangel wirklich ist

Die massgebende Studie ist die «Bedarfsprognose 2033», die BSS Volkswirtschaftliche Beratung im Auftrag von ICT-Berufsbildung Schweiz erstellt und am 18. September 2025 vorgestellt hat. Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung SAKE zählt sie für 2024 266'000 Personen mit einer ICT-Tätigkeit, Lernende eingeschlossen. Das sind 68 % mehr als 2010, während die Beschäftigung über alle Berufe um 16 % wuchs.

Bis 2033 ergibt sich ein Bruttobedarf von 128'600 Personen: 67'000 Ersatz für Pensionierungen und Abwanderung ins Ausland, dazu 61'600 Zusatzbedarf aus Strukturwandel und Wirtschaftswachstum. Das Bildungssystem deckt nach den BFS-Bildungsszenarien 44'400 Stellen oder 35 %, die Zuwanderung 29'800 oder 23 %. Es bleibt eine Lücke von 54'400 Fachkräften, 42 % des Bedarfs. Die Vorgängerstudie von 2022 kam für 2030 auf 38'700; seither sank die erwartete Zuwanderung von 43'600 auf 29'800. Die Lücke wuchs also, weil weniger Zuwanderung erwartet wird, nicht weil der Markt angespannter wäre.

Ein anderes Bild zeigt der Fachkräftemangel-Index, den die Adecco Gruppe mit dem Stellenmarkt-Monitor der Universität Zürich jährlich publiziert. Er setzt pro Berufsgruppe die offenen Stellen ins Verhältnis zu den beim RAV gemeldeten Stellensuchenden. In der Ausgabe vom 27. November 2025 lag er 22 % unter dem Vorjahr. Nur noch 4 von 32 Berufsgruppen weisen einen Mangel aus, keine aus der Informatik. Softwareentwicklung und IT-Analyse fielen von Rang 2 (2023) über Rang 7 (2024) auf Rang 9.

Beide Befunde stimmen; sie messen nur Verschiedenes. Der Index bildet die Konjunktur und die Investitionszurückhaltung von 2024 und 2025 ab, die Bedarfsprognose Demografie und Strukturwandel bis 2033. Die Stellenzählung von x28 zeigt den Ausschlag: 27'984 offene ICT-Stellen im August 2022 bei einer Vakanzquote von 11 %, noch 7'168 am 15. Mai 2025 bei 2.6 %. Für 2026 meldet der Job Index derselben Partner für Informatikberufe im zweiten Quartal wieder 6 % mehr offene Stellen als im Vorjahr.

Wo der Mangel sitzt und wo nicht

In absoluten Zahlen braucht die Schweiz bis 2033 vor allem Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler (46'200) sowie Systemanalytikerinnen und Systemanalytiker (17'600). Relativ zum Bestand wachsen ICT-Projektmanagement und ICT-Security am stärksten; Security hat sich seit 2010 verfünffacht und umfasst laut Studie rund 7'300 Personen, bei kleiner Stichprobe. swissICT nennt in der Salärstudie 2026 als gefragte Kompetenzen KI, Cloud, Cybersecurity und Data.

60 % des Bedarfs verlangen einen Hochschulabschluss, von der Lücke entfallen knapp 63 % auf Hochschul- und knapp 17 % auf HF-Abschlüsse. Auf Stufe berufliche Grundbildung errechnet die Studie keinen zusätzlichen Bildungsbedarf, sondern einen Überhang von 3'300 Personen. Die Saläre der Senior Experts stiegen laut swissICT seit 2020 um 16.2 %, das Senior-Salär blieb bei CHF 130'650. Wer eine Junior-Stelle ausschreibt, konkurriert um kein knappes Gut; wer einen Senior mit Security-, Cloud- oder Datenerfahrung sucht, schon.

Knapp
  • Netzwerkspezialistinnen und -spezialisten, seit 2010 verdreifacht

  • Systemanalyse und ICT-Projektmanagement, nach Softwareentwicklung der grösste Bedarf bis 2033

  • Senior-Expertenprofile, laut swissICT 2026 mit einem Medianlohn von CHF 177'938

  • Hochschul- und HF-Abschlüsse, auf die knapp 80 % der Lücke entfallen

Nicht knapp
  • Softwareentwicklung, 2024 mit 46 % mehr Stellensuchenden bei 22 % weniger Inseraten

  • Stufe berufliche Grundbildung, für die die Studie keinen zusätzlichen Bildungsbedarf errechnet

  • Informations- und Kommunikationstechniker, Rang 21 im Index 2025 nach Rang 15

  • Zürich und Nordwestschweiz, wo der Index 2025 um 29 % und 26 % sank

Regional konzentriert sich das Berufsfeld auf Zürich, wo ICT-Berufe 9.3 % aller Beschäftigten stellen, gegenüber 5.5 % schweizweit und 3.3 % im Tessin. Die Vakanzquote reichte im Mai 2025 von fast 4.6 % in der Ostschweiz bis 1 % im Tessin. Ihre Konkurrenz um Bewerbende sind Banken, Berater und Verwaltungen ebenso wie IT-Firmen, denn 62 % der ICT-Fachkräfte arbeiten ausserhalb der ICT-Kernbranche.

Der Markt auf ITBoard heute

Offene IT-Stellen404
Remote oder hybrid81 %
Inserate mit Lohnband7 %
Grösstes BerufsfeldInfrastruktur & Betrieb (32 %)

Die Zahlen oben zeigen den aktuellen Stand auf ITBoard: offene Stellen nach Rollenfamilie, Anteil der Inserate mit Remote-Option, Anteil mit ausgewiesenem Lohnband und die meistgenannten Skills. Sie stammen aus den gerade geschalteten Inseraten und beziehen sich auf einen Tag, nicht auf ein Jahr.

Die Studien stützen sich auf Daten von 2024 und 2025. Das Board zeigt, was Arbeitgeber in dieser Woche tatsächlich ausschreiben, und nur Informatikstellen. Es ist aktueller als die Studien, zeigt aber nur eine Stichprobe, keine Vollerhebung.

Der Remote-Anteil lässt sich neben die swissICT-Erhebung legen, nach der 94 % der ICT-Firmen Homeoffice erlauben. Der Anteil der Inserate mit Lohnband zeigt, wie viele Mitbewerber den Lohn bereits offenlegen. Details pro Rolle führen die Rollenseiten und der Gehaltsreport.

Was das für Ihre Rekrutierung bedeutet

Rechnen Sie mit Monaten, nicht mit Wochen

Einen Schweizer Benchmark für die Time-to-hire in der IT gibt es nicht. Die nächste Näherung ist die Vakanzdauer-Studie von BSS und KOF ETH Zürich für den Arbeitgeberverband. Rund 3.1 Millionen Online-Inserate der Jahre 2018 bis 2021 blieben im Schnitt 43 Tage online, und Informatikunternehmen suchten besonders lang nach Profilen mit tertiären Anforderungen wie Softwareingenieurinnen. Dazu kommt die Kündigungsfrist der Person, die Sie einstellen: gesetzlich ein Monat im ersten Dienstjahr, zwei Monate bis zum neunten, drei Monate danach, jeweils auf Monatsende (OR Art. 335c); Verträge dürfen längere Fristen vereinbaren.

Das Lohnband entscheidet über die Antwortquote

Gesetzlich muss der Lohn erst im Arbeitsvertrag stehen (OR Art. 330b). Im Inserat lohnt er sich trotzdem: Inserate mit Lohnband erhalten auf ITBoard laut Plattformdaten 145 % mehr Bewerbungen, und das Band geht als baseSalary an Google for Jobs. Die Referenz liefert swissICT mit dem Senior-Median von CHF 130'650 und einem Gesamtmedian, der 2026 nur 0.2 % über dem Vorjahr liegt. 75.9 % der Arbeitnehmenden erhielten 2024 laut BFS einen 13. Monatslohn. Nennen Sie das Jahressalär deshalb mit dem Zusatz «× 13».

Homeoffice-Anteil und Pensum ins Inserat

In der swissICT-Erhebung 2026 erlauben 94 % der ICT-Firmen Homeoffice, 6 % verlangen volle Präsenz, drei Bürotage pro Woche sind am häufigsten, und 83 % zahlen keine Homeoffice-Entschädigung. Schreiben Sie den Anteil konkret ins Inserat, etwa «2 Tage Homeoffice»; volle Präsenz ist die Ausnahme und braucht eine Begründung. Zur Teilzeit in ICT-Berufen fehlt eine Schweizer Statistik. Ein Pensum-Bereich wie 80–100 % kostet Sie nichts und öffnet das Inserat für Eltern und Weiterbildende.

Ältere Fachleute und Quereinsteiger

Das Berufsfeld ist jung, und bei den 50- bis 64-Jährigen liegt die ICT-Arbeitslosigkeit über dem Landeswert, bei 60 bis 64 Jahren 3.5 % gegenüber 2.8 %. Wer auf «junges, dynamisches Team» verzichtet und Erfahrung mit älteren Systemen als Plus nennt, erreicht eine Gruppe mit überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit, die in den meisten Inseraten unadressiert bleibt. Der Quereinstieg läuft über die höhere Berufsbildung; 2023 gab es 518 Abschlüsse HF Wirtschaftsinformatik und 418 HF Informatik. Wo trotzdem keine Bewerbungen kommen, kann ein Vermittler helfen; was das kostet, steht unter IT-Personalvermittlung. Wer zusätzlich langfristig ausbilden will, findet den Weg zur eigenen Lehrstelle weiter unten im Abschnitt zur Ausbildung.

Das Inserat für diesen Markt schreiben

Aufbau, Schweizer Konventionen und eine Vorlage zum Übernehmen finden Sie unter Stelleninserat schreiben.

Zuwanderung und Bewilligungen

Die ICT ist ein Zuwanderungsberuf. 20.9 % der ICT-Beschäftigten sind zwischen 2015 und 2024 zugewandert, über alle Berufe 13.5 %, und mehr als vier Fünftel von ihnen bringen einen Hochschulabschluss mit. Die Bedarfsprognose rechnet bis 2033 mit 29'800 Zugewanderten.

Für EU/EFTA-Staatsangehörige gilt das Freizügigkeitsabkommen ohne Kontingente. Bis drei Monate Anstellung pro Kalenderjahr genügt die Online-Meldung des Arbeitgebers, spätestens am Tag vor Arbeitsbeginn. Verträge von drei bis zwölf Monaten führen zur Kurzaufenthaltsbewilligung L, ab zwölf Monaten oder unbefristet zur Aufenthaltsbewilligung B, fünf Jahre gültig und mit dem Recht auf Stellen- und Berufswechsel. Die Person meldet sich vor Arbeitsbeginn mit Pass und Arbeitsvertrag bei der Wohngemeinde an.

Für Drittstaaten hat der Bundesrat die Kontingente 2026 unverändert auf 4'500 Aufenthaltsbewilligungen B und 4'000 Kurzaufenthaltsbewilligungen L festgesetzt, dazu 3'500 für das Vereinigte Königreich. Ausgeschöpft werden sie nicht; 2025 nutzten die Kantone 74 % der B- und 62 % der L-Kontingente. Der Engpass liegt im Verfahren. Der Arbeitgeber stellt das Gesuch bei der kantonalen Arbeitsmarktbehörde und weist nach, dass weder inländische noch EU/EFTA-Arbeitskräfte zu finden waren (AIG Art. 21). Er zahlt orts- und branchenübliche Löhne (Art. 22) und stellt nur Führungskräfte, Spezialisten oder andere qualifizierte Arbeitskräfte ein (Art. 23).

ICT-Spezialistinnen und -Spezialisten stehen in den SEM-Weisungen zum AIG (Ziff. 4.3.2.2.1, Stand 30. Juni 2026) auf der Liste der Berufsarten mit ausgeprägtem Fachkräftemangel, von Softwareentwicklung bis Datenbanken und Netzwerke. Die Behörden können dort darauf verzichten, konkrete Suchbemühungen einzufordern. Ausserdem lässt Art. 23 Abs. 3 lit. c AIG in Mangelberufen auch Personen ohne Hochschulabschluss zu, wenn sie einen Berufsbildungsabschluss oder fünf Jahre Berufserfahrung nachweisen.

Die Stellenmeldepflicht nach Art. 21a AIG greift 2026 in Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von mindestens 5 % und betrifft 10.8 % der Erwerbstätigen. Auf der SECO-Liste steht keine ICT-Berufsart; die nächsten Nachbarn sind Grafik- und Multimediadesign (5.5 %) und Führungskräfte in Vertrieb und Marketing (6.2 %). Eine Software-, System- oder Datenstelle dürfen Sie sofort öffentlich ausschreiben. Meldepflichtige Stellen bleiben fünf Arbeitstage exklusiv im RAV-Portal; Verstösse kosten bis zu CHF 40'000.

Ausbildung als Teil der Lösung

81 % aller ICT-Abschlüsse haben ihren Ursprung in der Berufsbildung. 2023 zählte das BFS 6'895 ICT-Abschlüsse:

  • EFZ: 2'707

  • Höhere Berufsbildung: 1'387

  • Fachhochschule: 1'342

  • Universität (Master): 775

Die ICT-Lehrverhältnisse stiegen bis 2025 auf 12'208, 80 % mehr als 2010. Trotzdem liegt die Lehrstellenquote (2023) bei 5.9 % der ICT-Vollzeitäquivalente, das Ziel bei 8.8 %; die Studie rät jedem Betrieb mit neun Vollzeitstellen in ICT-Tätigkeiten, eine Lehrstelle zu prüfen.

Die Rechnung liefert die Kosten-Nutzen-Erhebung der EHB (Daten 2022/23, publiziert im November 2025). Eine Informatikerin oder ein Informatiker EFZ kostet über vier Jahre brutto CHF 118'790 und leistet produktive Arbeit im Wert von CHF 116'530; netto bleiben CHF 2'260. Ab dem dritten Lehrjahr ist die Person produktiv, im vierten mit CHF 20'180 Überschuss. 59 % bleiben nach dem Abschluss im Betrieb, was pro Lehrverhältnis im Schnitt CHF 26'100 an Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten spart. Der empfohlene Lehrlingslohn beginnt bei CHF 550 bis 700 pro Monat.

Zur Wahl stehen Informatiker/in EFZ (vier Jahre, Applikations- oder Plattformentwicklung), ICT-Fachfrau/-mann EFZ (drei Jahre, neue Bildungsverordnung seit 1. Januar 2026), Mediamatiker/in EFZ und Entwickler/in digitales Business EFZ. Sie brauchen eine kantonale Bildungsbewilligung und eine ausgebildete Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner. Lehrstellen für August 2027 dürfen seit dem 1. August 2026 ausgeschrieben werden. Den Ablauf beschreibt Informatik-Lehrstelle ausschreiben, offene Stellen zeigt Lehrstellen.

Auf Hochschulstufe führt der Weg über Praktika und Werkstudierende; Informatik-Absolventinnen und -Absolventen verdienten ein Jahr nach Abschluss CHF 86'800, den höchsten MINT-Wert (BFS, Datenstand 2022). Wie Sie sie finden, steht unter Praktikanten und Werkstudenten finden. Der grösste ungenutzte Pool sind Frauen. Sie stellen 18 % der ICT-Beschäftigten, und 84 % der EFZ-Abschlüsse 2023 gingen an Männer.

Häufige Fragen zum IT-Arbeitsmarkt Schweiz

Wie viele IT-Fachkräfte fehlen der Schweiz bis 2033?

Nach der Bedarfsprognose 2033 von ICT-Berufsbildung Schweiz (BSS Volkswirtschaftliche Beratung, September 2025) braucht die Schweiz bis 2033 128'600 zusätzliche ICT-Fachkräfte. Das Bildungssystem deckt 44'400, die Zuwanderung 29'800. Es bleibt eine Lücke von 54'400 Personen oder 42 % des Bedarfs. Die Vorgängerstudie von 2022 kam für 2030 auf 38'700; die Lücke wuchs, weil die neue Studie weniger Zuwanderung erwartet.

Gibt es 2026 in der Informatik überhaupt noch einen Fachkräftemangel?

Kurzfristig kaum, langfristig ja. Der Fachkräftemangel-Index von Adecco und der Universität Zürich lag im November 2025 22 % unter dem Vorjahr, und nur vier von 32 Berufsgruppen zeigen noch einen Mangel, keine aus der Informatik. Die Erwerbslosenquote der ICT blieb 2024 mit 3.5 % aber unter dem Landeswert, und der Job Index zählte im zweiten Quartal 2026 wieder 6 % mehr offene Informatikstellen. Für Senior-Profile in Security, Cloud und Data bleibt der Markt eng.

Muss ich eine IT-Stelle zuerst dem RAV melden?

Nein. Die Stellenmeldepflicht gilt 2026 für Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von mindestens 5 %, und auf der Liste des SECO steht keine ICT-Berufsart. Sie dürfen eine Informatikstelle sofort öffentlich ausschreiben. Anders ist es bei angrenzenden Funktionen wie Führungskräften in Vertrieb und Marketing (6.2 %). Meldepflichtige Stellen bleiben fünf Arbeitstage exklusiv im RAV-Portal.

Kann ich Informatikerinnen und Informatiker aus Drittstaaten anstellen?

Ja, im Rahmen der Kontingente und mit einem Gesuch des Arbeitgebers bei der kantonalen Behörde. Für 2026 stehen 4'500 B- und 4'000 L-Bewilligungen bereit, dazu 3'500 für das Vereinigte Königreich, und sie wurden 2025 nicht ausgeschöpft. Sie zahlen orts- und branchenübliche Löhne und weisen grundsätzlich nach, dass keine inländische oder EU/EFTA-Fachkraft zu finden war. Für ICT-Spezialisten können die Behörden nach den SEM-Weisungen auf konkrete Suchnachweise verzichten.

Lohnt sich eine Informatik-Lehrstelle für ein KMU?

Nach der Kosten-Nutzen-Erhebung der EHB mit Daten von 2022/23 kostet eine Informatiklehre EFZ über vier Jahre brutto CHF 118'790, die produktive Leistung der Lernenden beträgt CHF 116'530. Netto bleiben CHF 2'260, und ab dem dritten Lehrjahr arbeitet die Person mit Gewinn für den Betrieb. 59 % bleiben nach dem Abschluss, was im Schnitt CHF 26'100 Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten spart. Die Bildungsbewilligung des Kantons ist gebührenfrei.

Sollte ich im Inserat ein Lohnband angeben?

Gesetzlich muss der Lohn erst im Arbeitsvertrag stehen (OR Art. 330b). Im Inserat lohnt er sich trotzdem: Inserate mit Lohnband erhalten auf ITBoard laut Plattformdaten 145 % mehr Bewerbungen, und das Band erscheint als baseSalary bei Google for Jobs. Als Referenz dient der swissICT-Seniormedian von CHF 130'650. Nennen Sie das Jahressalär inklusive 13. Monatslohn, den nach BFS 75.9 % der Arbeitnehmenden erhalten.

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Ein Inserat auf ITBoard kostet ab CHF 49 und läuft ohne Abo. Die ersten drei Inserate sind gratis.