Programmiersprachen
Die Sprachen, in denen Schweizer Software geschrieben wird: von der Bankenplattform bis zum Embedded-Steuergerät.
Frameworks & Plattformen
Was auf den Sprachen aufsetzt und in Stelleninseraten meist wichtiger ist als die Sprache selbst.
DevOps & Infrastruktur
Bauen, ausliefern, betreiben. Diese Kenntnisse werden quer über alle Rollen vorausgesetzt.
Daten & Datenbanken
Wo die Geschäftsdaten liegen und wie sie abgefragt werden.
Spezialgebiete
Berufsbilder statt Technologien: Rubriken, die ganze Rollen bündeln.
Welche Technologien die Schweiz gerade sucht
Diese Seite zählt keine Meinungen, sondern Inserate. Hinter jeder der 28 Rubriken steht die Zahl der Stellen, die auf ITBoard gerade dafür offen sind, und sie bewegt sich mit dem Markt statt mit einer Jahresumfrage. Was viele Arbeitgeber gleichzeitig suchen, steht oben; was nur wenige verlangen, steht unten. Zusammen decken die Rubriken Sprachen, Frameworks, Infrastruktur, Daten und die grossen Berufsbilder ab.
Eine Rangliste der Technologien ist dabei nicht dasselbe wie eine Rangliste der Sprachen. Rubriken wie ICT, Architect oder Test & QA bündeln ganze Berufsbilder und stehen deshalb weit oben, ohne dass es um eine einzelne Technologie ginge. Umgekehrt sagt eine kleine Zahl wenig über den Wert eines Skills: Rust, Scala und Go erscheinen in vergleichsweise wenigen Inseraten, dort aber fast immer in spezialisierten Rollen mit entsprechendem Lohnniveau. Wer eine Technologie einordnen will, liest darum beide Ansichten. Die Ordnung nach Kategorie zeigt das Umfeld, die Rangliste nach Nachfrage das Volumen.
Wichtig ist ausserdem, was gemeinsam verlangt wird. Kaum ein Inserat sucht eine einzelne Technologie: TypeScript steht neben React oder Angular, Java neben Spring Boot und Kubernetes, Python neben Cloud-Diensten und Datenpipelines. Genau diese Nachbarschaften stehen in jeder aufgeklappten Zeile unter «Verwandte Technologien». Für die eigene Weiterbildung ist das oft die nützlichere Information als die reine Rangliste, denn eine zweite Technologie aus demselben Umfeld öffnet mehr Stellen als eine dritte aus einem fremden.
Regional zerfällt der Markt in mehrere Profile. Der Finanzplatz Zürich fragt Java, C# und Angular in grossem Stil nach, das Life-Sciences-Cluster um Basel vor allem Python, Datenverarbeitung und Validierung, das Crypto Valley in Zug alles rund um Rust und verteilte Systeme. In der Romandie zwischen Lausanne und Genf sitzen Forschung, internationale Organisationen und viel Produktentwicklung, in Bern und den Kantonsverwaltungen langlebige Enterprise-Landschaften mit SAP, Java und klassischem ICT-Betrieb. Welche Technologie sich lohnt, hängt darum auch davon ab, wo Sie arbeiten möchten. Die Standort-Übersicht zeigt dieselben offenen Stellen nach Städten und Kantonen.
Zum Bild gehört der Lohn. Spitzengehälter erzielen in der Schweiz weniger die Sprachen selbst als die Kombination aus Spezialisierung und Erfahrung: Cloud- und Plattformrollen, IT-Security, Machine Learning und Architektur liegen regelmässig über dem Median, während Support- und Einstiegsrollen darunter beginnen und dafür den breitesten Einstieg in die Branche bieten. Der Gehaltsreport rechnet das nach Rolle, Region und Erfahrungsstufe auf, der Gehaltsrechner macht daraus eine Einschätzung für Ihr eigenes Profil.
Ob Frontend, Backend, DevOps, Data Science, Mobile, Testing oder Security: Auf ITBoard finden Sie tagesaktuelle Stellenangebote für jede Spezialisierung, filterbar nach Technologie, Ort und Pensum. Ein Klick auf die Stellenzahl in einer Zeile führt direkt zur Trefferliste der jeweiligen Technologie. Wer lieber vom Berufsbild als vom Stack her sucht, beginnt bei den Rollen, und wer wissen will, welche Arbeitgeber welche Technologien einsetzen, findet das im Firmenverzeichnis. Neue Inserate kommen laufend dazu; wer keines verpassen will, abonniert den Newsletter für die eigene Technologie.
Häufige Fragen zu IT-Skills
Welche IT-Skills sind in der Schweiz am gefragtesten?
Über alle Inserate hinweg führen die breiten Berufsfelder: ICT-Betrieb und Support, Software-Architektur, Cloud und DevOps. Bei den Sprachen liegen Java, JavaScript und TypeScript, Python und C# seit Jahren vorn. Die Rangliste nach Nachfrage auf dieser Seite zeigt den aktuellen Stand.
Welche Programmiersprache lohnt sich für den Einstieg?
Für den breitesten Einstieg sprechen Java und C# im Enterprise-Umfeld, JavaScript und TypeScript für alles Webbasierte und Python für Daten und Automatisierung. Wichtiger als die Sprache selbst ist das Umfeld, das fast jedes Inserat mitverlangt: Versionskontrolle mit Git, automatisierte Tests, Container mit Docker und eine Cloud-Plattform.
Brauche ich Deutsch oder Französisch für einen IT-Job in der Schweiz?
Das hängt von Region und Arbeitgeber ab. In Zürich, Zug und bei internationalen Konzernen arbeiten viele Entwicklungsteams auf Englisch. Bei Verwaltungen, Versicherungen, KMU und im Support wird die Landessprache dagegen meist vorausgesetzt, weil der Kontakt zu Fachabteilungen und Kundschaft zur Rolle gehört. Die Inserate nennen die Anforderung in aller Regel.
Mit welchen Skills verdient man in der Schweiz am meisten?
Am oberen Ende stehen weniger einzelne Sprachen als Rollen mit Verantwortung: Software- und Cloud-Architektur, IT-Security, Machine Learning, Data Engineering und SAP-Beratung. Dazu kommen Nischen mit kleinem Talentpool wie Rust oder Scala. Der Gehaltsreport zeigt die Bandbreiten nach Rolle, Region und Erfahrung.
Wie steige ich in die IT-Security ein?
Selten direkt. Die meisten Security-Stellen setzen Erfahrung aus Betrieb, Netzwerk oder Entwicklung voraus. Übliche Wege führen von der System- und Netzwerkadministration Richtung SOC und Incident Response oder aus der Entwicklung Richtung Application Security und DevSecOps. Zertifikate wie CISSP, OSCP oder GIAC ergänzen die Praxis, ersetzen sie aber nicht.
Reicht eine Lehre oder braucht es ein Studium?
Beides führt zum Ziel. Die Schweiz bildet stark über die Berufslehre aus, vom EFZ als Informatiker/in über die Berufsprüfung bis zu HF und FH berufsbegleitend. Für Forschung, Data Science und Architektur wird häufiger ein Hochschulabschluss verlangt; in Entwicklung, Betrieb und Support zählen Projekte und Erfahrung meist mehr als der Titel.